Wann der Check sinnvoll ist
Der System-Check ist für Situationen gedacht, in denen die Reibung spürbar, die richtige Lösung aber noch nicht klar ist. Vielleicht wird viel kopiert und nachgefragt. Vielleicht stehen mehrere Werkzeuge nebeneinander. Oder es gibt bereits die Idee, KI einzusetzen, ohne dass feststeht, welcher Teil der Arbeit dafür geeignet ist.
Der Check beginnt bewusst vor der Produktauswahl. So wird nicht vorschnell ein neues Tool eingeführt, obwohl eine Schnittstelle, ein klarerer Ablauf oder eine kleine Automatisierung die bessere Antwort wäre.
So läuft der System-Check ab
1. Kurze Vorbereitung
Vor dem Gespräch beschreiben Sie den Ablauf, die beteiligten Personen und Systeme sowie die Stelle, an der heute Aufwand oder Unsicherheit entsteht. Einige Stichpunkte genügen.
2. Gemeinsames Arbeitsgespräch
In 90 Minuten gehen wir den realen Vorgang Schritt für Schritt durch. Wir trennen Symptome von Ursachen, machen Ausnahmen sichtbar und klären, welche Wirkung eine Veränderung haben soll.
3. Einordnung und Empfehlung
Sie erhalten eine kompakte Zusammenfassung mit priorisierten Lösungsrichtungen. Darin steht nicht nur, was gebaut werden könnte, sondern welcher kleinste Schritt zuerst eine belastbare Antwort liefert.
Was danach passiert
Das Ergebnis kann intern, mit einem bestehenden Dienstleister oder in einer anschließenden Umsetzung mit Denis Miller weiterverwendet werden. Eine weitere Beauftragung ist nicht Voraussetzung für den Check.
Falls sich bereits bei der kurzen Vorprüfung zeigt, dass das Thema nicht in diesen Rahmen passt, wird kein unpassender Termin verkauft. Dann wird stattdessen transparent geklärt, welcher nächste Schritt sinnvoller wäre.